Schützen Sie Ihr Linux-System mit einer Firewall vor Angriffen aus dem Internet

In Zeiten, in denen PCs permanent online sind, steigt die Gefahr, dass sich auf Ihrem Linux-PC heimlich Schadprogramme einnisten. Um PC und Heimnetzwerk wirkungsvoll vor Angriffen aus dem Netz zu schützen, ist für Ihr Linux-System deshalb eine gute Firewall unverzichtbar. Zum einen blockt das Programm Zugriffe aus dem Internet auf Ihr System. Zum anderen verhindert es, dass Software auf Ihrem PC ohne Ihr Wissen Daten „nach Hause“ sendet.

Einen guten Schutz bietet Ihnen die kostenlose Guarddog -Firewall. Sie macht das Surfen durch das Internet für Sie sicherer. Denn diese Firewall schützt Ihr System sowohl vor allen Zugriffen aus dem Internet als auch vor ausgehenden Verbindungen, die nicht authentifizierte Daten an Dritte verschicken könnten.

Das Programm mimt dabei den digitalen Türsteher und behält die Verbindung zwischen Ihrem System und dem Internet im Auge. Sobald ein Programm von Ihrem PC selbst oder von außen über einen Port zugreifen möchte, wird die Firewall aktiv und meldet den Vorgang. Erst wenn Sie die Freigabe erteilen, wird die Internetverbindung für das Programm geöffnet. Auf diese Weise können Sie Hackerangriffe aus dem Internet abwehren. Aber auch trojanische Pferde, die von Ihrem System aus Verbindung in das Internet aufnehmen möchten, haben keine Chance.

Ubuntu-Anwender haben es leicht. Sie installieren die Firewall bequem über die Synaptic-Paketverwaltung:

  1. Klicken Sie dazu auf „SystemSystemverwaltungSynaptic-Paketverwaltung“ und geben Sie Ihr Passwort ein.
  2. Suchen Sie nach dem Paket „guarddog“ und installieren Sie es per Rechtsklick auf den Paketnamen („Zum installieren vormerken“).
  3. Ignorieren Sie die Sicherheitswarnung mit einem Klick auf „Vormerken“ und mit einem abschließenden zweifachen Klick auf „Anwenden“.
  4. Anschließend können Sie die Firewall über „AnwendungenInternetGuarddog“ starten.

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Geben Sie Hacker mit einer Firewall keine Chance